Fragen & Antworten

Häufige Fragen & Antworten

Auf dieser Seite finden Sie unsere Antworten auf die Fragen, die Eltern uns am häufigsten stellen. Wir freuen uns, wenn auch Ihre Frage dabei ist – und sind ansonsten über die unten genannten Kontaktmöglichkeiten für Sie da.

FAQ

Welcher Impfstoff wird an Kinder verimpft?

Ende November ist von der Europäischen Arzneimittelkommission EMA ein speziell für Kinder hergestellter Impfstoff der Firma BioNTech und Pfizer freigegeben worden.

In den USA wurden bereits über 3 Mio. Kinder ab 5 Jahren geimpft. In Israel und Kanada werden seit Ende November 2021 Kinder ab 5 Jahren gegen Covid-19 geimpft.

Quelle: Tagesschau.de

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Ist der Impfstoff sicher?

Bisher ist kein Fall bekannt, in dem es zu Entwicklungsstörungen kam. Es gibt aktuell keine Erkenntnisse über Risiken.

Es handelt sich um einen speziell für Kinder von 5 – 11 Jahren hergestellten Impfstoff. Der Impfstoff für Kinder enthält zum Beispiel nur zehn Mikrogramm mRNA, bei der Variante für Erwachsene sind es 30 Mikrogramm mRNA. Aber auch die anderen Konzentrationen beim Kinderimpfstoff wurden angepasst.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Soll ich mein Kind gegen Covid-19 impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) aktualisierte ihre Impfempfehlung am 9. Dezember 2021 und empfiehlt Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen Covid-19. Aber: Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Zusätzlich empfiehlt die STIKO--Ständige Impfkommission die Impfung für Kinder, die zum Beispiel mit Hochbetagten oder Menschen mit schwachem Immunsystem zusammenleben.

Die Corona-Impfung ist für viele Eltern ein sensibles Thema. Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt beraten, wenn Sie Fragen haben.

Quelle: Corona-Impfung: Die wichtigsten Fragen und Antworten - Bundesregierung

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Wie wirksam ist die Corona-Schutzimpfung für Kinder von fünf bis elf Jahren?

Die Zulassungsstudie hat ergeben, dass der Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer für die Anwendung bei Fünf- bis Elfjährigen wirksam ist und ein positives Nutzen/Risiko-Profil abgeleitet werden konnte. Durch Impfung kann das Risiko einer Covid-19-Erkrankung wirksam reduziert werden.

Die Daten einer klinischen Prüfung bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren zeigten, dass die Verabreichung des Impfstoffs in einer Konzentration von bereits zehn Mikrogramm pro Dosis das Risiko einer Covid-19-Erkrankung um 90,7 Prozent reduziert. Auch die Immunantwort (gemessen an der Menge der Antikörper gegen Sars-CoV-2) war nach der Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren vergleichbar mit der von geimpften Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Quelle: Corona-Impfung: Die wichtigsten Fragen und Antworten - Bundesregierung

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Von welchen Vorerkrankungen spricht die STIKO denn?

Hier sind Erkrankungen wie z.B. Nierenerkrankungen, schweres Asthma, Herz-und Kreislauferkrankungen, Krebs, Adipositas oder Trisomie 21 gemeint.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Mein Kind hat keine Vorerkrankungen, kann ich es dennoch impfen lassen?

Die STIKO hat auch erklärt, dass eine Impfung auf jeden Fall auch sinnvoll ist, wenn in Ihrem familiären Umfeld Menschen leben, die ein erhöhtes Risiko haben, an Covid-19 zu erkranken, zum Beispiel, weil sie sich nicht selbst durch eine Impfung schützen lassen können. Dazu können neben Geschwistern mit Vorerkrankungen zum Beispiel auch Krebspatient:innen gehören.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Es heißt immer wieder, dass jüngere Kinder nicht schwer an Covid-19 erkranken? Warum also impfen lassen?

Laut Studienlage scheint es tatsächlich so zu sein, dass jüngere Kinder selten schwer an Covid-19 erkranken. Allerdings gibt es Hinweise, dass Covid-19 auch bei Kindern Langzeitfolgen haben können: Hier spricht man vom Post-Covid-19-Syndrom oder dem Long COVID – Symptome sind neben Müdigkeit, Erschöpfung und Husten, aber auch Hals- und Brustschmerzen und psychische Probleme (Quelle: Preprint Uniklinik Dresden, Studie umfasst u.a. die Altersstufe 0 - 17 Jahren), aber auch zu dem PIMS (Pedatric Inflammator Multisystem Syndrome), einer Entzündung an verschiedenen Organen führen kann.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Was empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Bereits seit September 2021 empfiehlt die STIKO--Ständige Impfkommission die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren.  Dabei ist eine entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich sowie eine gegebenenfalls notwendige Zustimmung der Sorgeberechtigten.

Die STIKO empfiehlt, unter 30-Jährige ausschließlich mit dem Impfstoff von BioNTech zu impfen. Diese Empfehlung gilt sowohl für die Grundimmunisierung als auch für mögliche Auffrischimpfungen. Auch wenn zuvor ein anderer Impfstoff verwendet wurde, sollen weitere Impfungen mit BioNTech erfolgen.

Quelle: Corona-Impfung: Die wichtigsten Fragen und Antworten - Bundesregierung

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Wer bezahlt die Impfung?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Quelle: Corona-Impfung: Die wichtigsten Fragen und Antworten - Bundesregierung

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Bekommen wir von Ihnen ein Impfzertifikat?

Nein, wir stellen keine Impfzertifikate aus, da es für Krankenhäuser diese Möglichkeit momentan noch nicht gibt.

Zuletzt aktualisiert am 05.01.2022 von Norman Lies.

Sollen alle Erziehungsberechtigten mit zur Impfung kommen?

Nein, bitte begleiten Sie Ihr Kind möglichst allein und vermeiden Sie es bitte auch, weitere Kinder mitzubringen, um unnötige Kontakte zu verhindern.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Können Sie uns einen neuen Impfpass ausstellen?

Nein. Falls der Impfpass vergessen werden sollte, müssen die Eltern diesen nachreichen. Einen neuen Ausweis stellen wir nicht aus.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2021 von Norman Lies.

Welche Impfreaktionen können nach der Corona-Schutzimpfung bei Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr auftreten?

Die STIKO empfiehlt seit dem 18. November 2021 eine COVID-19-Impfung in dieser Altersgruppe (bis 30 Jahre) ausschließlich mit dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Wie bei jeder Impfung können auch nach der Corona-Schutzimpfung mit Comirnaty® (BioNTech/Pfizer) bei Kindern und Jugendlichen Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an.

In der Zulassungsstudie von Comirnaty® von BioNTech/Pfizer wurde die Sicherheit des Impfstoffs bei 2.260 Probandinnen und Probanden im Alter von 12 bis 15 Jahren untersucht, die etwa zu gleichen Teilen in Impfstoff- und Placebogruppe aufgeteilt wurden (für Personen ab 16 Jahren war dieser Impfstoff von Beginn an zugelassen). Der Impfstoff ist reaktogen, das heißt, er löst bei vielen Geimpften lokale und systemische Impfreaktionen aus. Die beobachteten lokalen Reaktionen waren Schmerzen (91 Prozent), Schwellung (9 Prozent) und Rötung (9 Prozent) an der Einstichstelle. Diese Reaktionen hielten meist ein bis drei Tage an.

Systemische Impfreaktionen traten zwischen dem ersten und vierten Tag nach Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer auf und dauerten meist ein bis zwei Tage an. Zu den systemischen Reaktionen zählen:

  • Abgeschlagenheit (78 Prozent)
  • Kopfschmerzen (76 Prozent)
  • Schüttelfrost (49 Prozent)
  • Muskelschmerzen (42 Prozent)
  • Fieber (24 Prozent)
  • Gelenkschmerzen (20 Prozent)

Die Reaktionen waren größtenteils mild bis moderat ausgeprägt. Schwere Lokalreaktionen und systemische Reaktionen traten mit einer Häufigkeit von bis zu 2,4 Prozent auf. 37 Prozent der Probandinnen und Probanden gaben an, nach der ersten Impfstoffdosis fiebersenkende Mittel eingenommen zu haben, 51 Prozent nach der zweiten Impfstoffdosis. Schwere unerwünschte Ereignisse, die als impfstoffbezogen bewertet wurden, traten nicht auf.

Quelle: Impfung bei Kindern und Jugendlichen - infektionsschutz.de

Zuletzt aktualisiert am 29.12.2021 von Norman Lies.

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